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EQS-Regulatorische Updates: 15. Januar 2026
Geändert am Do, 15 Jan um 9:28 VORMITTAGS



Für Unternehmen, die weiterhin unter die CSRD fallen, ist die Richtung nun eindeutig.
Nach langer Unklarheit hat das Europäische Parlament die neuen Schwellenwerte bestätigt und damit endlich Planungssicherheit geschaffen.
2026 ist kein Jahr mehr für Abwarten, sondern für strukturierte Vorbereitung. Der praktikable Weg sieht für viele so aus:
- Überarbeitung oder Neustart der doppelten Wesentlichkeitsanalyse
- Gap-Analyse gegenüber den relevanten ESRS
- Ein erster ESRS-Testbericht, um Prozesse, Datenflüsse und Zuständigkeiten realistisch zu prüfen
Je früher Unternehmen diese Schritte gehen, desto geringer wird der operative Druck im ersten verpflichtenden Berichtsjahr.
Hinweis: Für Unternehmen, die jetzt mit der CSRD-Umsetzung starten, bieten wir aktuell ein zeitlich begrenztes Starter-Angebot an, um den Einstieg strukturiert und effizient zu gestalten.

Genau hier setzen wir an:
Am 21. Januar veranstalten wir gemeinsam mit unserem Partner IR.ON ein Webinar zum Einstieg oder zur Aktualisierung der doppelten Wesentlichkeitsanalyse – praxisnah, strukturiert und mit Blick auf die neuen Rahmenbedingungen.

Viele Unternehmen, die ursprünglich berichtspflichtig gewesen wären, stehen nun vor einer neuen Frage: Wie weit machen wir freiwillig weiter?
Gerade Unternehmen mit NFRD- oder GRI-Erfahrung wollen ihre bisherigen Strukturen nicht einfach aufgeben. Die Optionen sind vielfältig und müssen individuell bewertet werden:
- Einsatz des VSME als pragmatisches Basisformat
- Nutzung der vereinfachten ESRS, mit Fokus auf wirklich relevante Themen
- Kombination aus VSME und branchenspezifischen Datenpunkten
Auch hier gibt es kein Standardrezept. Entscheidend ist, welche ESG-Informationen von Banken, Investoren, Kunden oder entlang der Lieferkette tatsächlich benötigt werden.
Hinweis: Für Unternehmen, die sich bewusst für den VSME als nächsten Schritt entscheiden, bieten wir ebenfalls ein Special Offer an – als pragmatischen Einstieg in ein strukturiertes ESG-Setup.

Trotz deutlich mehr Klarheit bleiben einige Dossiers spannend:
- Bei der EUDR soll die Kommission bis April Vorschläge zur weiteren Vereinfachung vorlegen
- Beim CBAM wird es ernster: Die Regulierung soll auf weitere Produktkategorien ausgeweitet werden
Auch 2026 bleibt ESG politisch – aber wesentlich weniger diffus als im Vorjahr.

Die vergangenen Monate haben gezeigt: Unternehmen brauchen weniger Debatte – und mehr strukturierte Umsetzung.
Deshalb bauen wir das EQS Sustainability Cockpit konsequent weiter aus:
- Stärkere Nutzung von KI, um ESG-Arbeit von der CO₂-Bilanzierung bis zur ESRS-Berichterstattung deutlich zu beschleunigen
- Neue Module für Klimareduktionsplanung und Product Carbon Footprinting, inklusive Zielsetzung, Szenarien und Maßnahmenplanung
- Mehr Flexibilität in der Umsetzung durch konfigurierbare Fragebögen und Datenpunkte, aussagekräftige Dashboards sowie integrierte Ziel- und Projektsteuerung
Unser Ziel bleibt klar: ESG soll handhabbar, steuerbar und wirksam werden.

Zum Abschluss ein Blick auf einige internationale Entwicklungen, die zeigen, dass sich ESG-Regulierung und -Berichterstattung weltweit weiter dynamisch entwickeln:
- China: Neuer Standard für Klimaberichterstattung
China hat einen nationalen Standard für die unternehmensbezogene Klimaberichterstattung veröffentlicht. Ziel ist mehr Vergleichbarkeit und bessere Datenqualität im chinesischen Markt. Hier mehr lesen.
- Kanada: Nachhaltige Investitionstaxonomie ab 2026
Kanada kündigt die Einführung einer Sustainable Investment Taxonomy an und schafft damit einen Referenzrahmen für nachhaltige Finanzprodukte. Hier mehr lesen.
- EU: Ausweitung von CBAM auf nachgelagerte Produkte
Die EU plant, den CO₂-Grenzausgleich auf weitere Downstream-Produkte auszudehnen, um Carbon Leakage zu vermeiden. Hier mehr lesen.
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