EQS-Software Updates: 24. Februar 2026

Geändert am Di, 24 Feb um 3:42 NACHMITTAGS

In der Datenpunkt-Historie hebt die Ansicht „Show changes“ nun exakt hervor, welche Inhalte zwischen zwei Bearbeitungen geändert wurden. Entfernte Texte werden im Feld „Before“ rot markiert, hinzugefügte Texte im Feld „After“ grün. Änderungen innerhalb zusammenhängender Zeichenfolgen (z. B. einzelne Wörter oder Zahlen) werden als Ersetzungen behandelt. So lässt sich die Entwicklung von Werten im Zeitverlauf deutlich einfacher nachvollziehen.


Kommentare können nun jederzeit zu Datenpunkten hinzugefügt werden – auch wenn:

  • der Datenpunkt als abgeschlossen markiert ist,

  • der konfigurationsbasierte Bericht abgeschlossen ist oder

  • der Datensammlungs-Schritt des Modulberichts abgeschlossen ist.

Dies ermöglicht fortlaufende Zusammenarbeit und Klärungen zu bereits erhobenen Daten, ohne Berichtsstände erneut öffnen oder zurücksetzen zu müssen.


Nutzer mit der Rolle „Auditor“ können nun Kommentare direkt an Datenpunkten in den von ihnen geprüften Berichten hinterlassen. Dadurch können Fragen gestellt, Klarstellungen angefordert und Feststellungen direkt im Kontext dokumentiert werden, anstatt ausschließlich externe Kommunikationskanäle oder separate Dokumente zu nutzen.


Bei einklappbaren Tabellen-Datenpunkten erweitern sich Textfelder auf oberster Ebene nun automatisch zu mehrzeiligen Langtextfeldern, sobald der Inhalt eine Zeile überschreitet. Beim Anzeigen gespeicherter Werte passt sich die Feldgröße dynamisch der Textlänge an. Dies erleichtert die Eingabe und Prüfung längerer Erläuterungen ohne ständiges Scrollen oder beengte Eingabefelder.


Exporte von ESRS-Daten enthalten nun sowohl die individuellen Werte je Einheit als auch den final aggregierten Gesamtwert für jeden relevanten Datenpunkt. Der Export zeigt den „Final“-Wert in einer eigenen Zeile mit der klar gekennzeichneten Datenerhebungsmethode „Aggregated – Total“ und beinhaltet die von jeder Einheit in der Berichtsstruktur beigesteuerten Werte. Dadurch entfällt die manuelle Neuberechnung von Summen in Excel, und alle eingegebenen Werte auf Einheitsebene sind vollständig im Export sichtbar.


Wirtschaftsprüfer, ESRS-Modulmanager und Admins können nun die vollständige Konfiguration von Schritt 1 (Disclosure Requirements und Datenpunkte) eines ESRS-Berichts über die neue Option „Export Step 1 selections“ nach Excel exportieren. Der Export enthält, welche DRs und DPs im Scope sind, welche ausgeschlossen wurden und – bei Ausschlüssen – sowohl den Grund (z. B. nicht wesentlich, Phase-in-Regelung, freiwillig) als auch die schriftliche Begründung. Dies erleichtert Prüfern die Überprüfung von Scope-Entscheidungen in ihren eigenen Tools.


ESRS-XLS-Exporte enthalten nun zusätzliche Spalten, die zeigen, wer an der Bereitstellung und Freigabe der Daten beteiligt war:

  • Completed by – die E-Mail-Adresse der Person, die den Datenpunkt zuletzt als abgeschlossen markiert hat.

  • Reviewed by – bei aggregierten Datenpunkten die E-Mail-Adresse der Person, die den Einheitenbericht zuletzt von „Approval“ auf „Completed“ gesetzt hat.

  • Collaborators – bei manuellen Datenpunkten die hinterlegten Mitwirkenden; bei aggregierten Datenpunkten die Empfänger der Anfrage für diese Einheit und diesen Datenpunkt.

Dies erleichtert die Nachverfolgung von Verantwortlichkeiten und die gezielte Klärung offener Fragen.


In ESRS Schritt 3 spiegeln Status und Abschlussprozentsatz von Tabellen-Datenpunkten nun jederzeit korrekt den aktuellen Inhalt wider. Werden Werte aus einer Tabelle gelöscht, setzen sich Status und Fortschritt automatisch auf „nicht abgeschlossen“ zurück. Neue Werte können anschließend zuverlässig eingegeben werden, ohne dass ein Neuladen oder erneutes Öffnen der Tabelle erforderlich ist. So bleiben Abschlussanzeigen stets synchron mit den tatsächlichen Daten, und es wird verhindert, dass Eingaben unbemerkt nicht gespeichert werden.


Bei der Auswahl von Emissionsfaktoren im CO₂-Modul gruppiert die Smart Search nun Faktoren mit identischem Namen, identischer Region und gleichem Messtyp in einer einzigen Zeile. Eine Zeile kann aufgeklappt werden, um verfügbare Jahre anzuzeigen – das neueste Jahr ist dabei vorausgewählt – und anschließend weiter in die Details pro Jahr zu navigieren. Zusätzliche Spalten zeigen Region und Messtyp direkt in der Tabelle an. Dies reduziert doppelte Einträge und erleichtert den Vergleich sowie die Auswahl der passenden Faktorversion.


In der Smart Search des CO₂-Moduls können nun mehrere Emissionsfaktoren gleichzeitig aufgeklappt werden. Bisher wurde beim Öffnen eines Faktors ein anderer automatisch geschlossen. Nun können mehrere Faktoren parallel geöffnet bleiben, um Details direkt miteinander zu vergleichen – besonders hilfreich bei komplexeren Aktivitäten.



Beim Import von CO₂-Aktivitäten für eine Einheit können nun auch Zeilen hochgeladen werden, die lediglich Aktivitätsname und Scope enthalten, ohne Fehlermeldungen auszulösen. Diese Aktivitäten werden ohne Emissionsfaktor und ohne berechnete Emissionen angelegt und können später über die Smart Search vervollständigt werden. Dies unterstützt Workflows, bei denen zunächst eine grobe Aktivitätsliste importiert und anschließend schrittweise ergänzt wird.


Die Aktivitätstabellen im CO₂-Modul enthalten nun einen Filter, der ausschließlich Aktivitäten ohne zugewiesenen Emissionsfaktor anzeigt. Wird der Filter „Emission factor: Without factor“ ausgewählt, werden Tabelle und Seitennavigation entsprechend neu berechnet und zeigen nur diese Aktivitäten an. So lassen sich verbleibende Datenlücken vor Abschluss eines Berichts schnell erkennen und schließen.


CO₂-Berichtsexporte zeigen Scopes und Sub-Scopes nun mit Punkten statt mit Kommas an (z. B. „1.1“, „1.2“ statt „1,1“, „1,2“). Dies sorgt für eine klarere Darstellung, entspricht der Anzeige in der Anwendung und erleichtert die Weiterverarbeitung in nachgelagerten Tools.


Im EU-Taxonomie-Modul können Modulmanager im Schritt „Minimum Safeguards“ wieder Antworten zwischen Aktivitäten kopieren, ohne auf Berechtigungsfehler zu stoßen. Nutzer mit entsprechender Rolle können die Aktion „Copy answers“ wie vorgesehen verwenden, um Antworten zwischen Aktivitäten zu übertragen. Dadurch wird wiederholte Dateneingabe reduziert und die zuvor bei einigen Kunden aufgetretenen „forbidden“-Fehler werden vermieden.


Im LkSG-Lieferantenrepository wird das Land der steuerlichen Registrierung nun im gleichen Ländercode-Format exportiert, das auch für Importe erforderlich ist. Zuvor verlangten Importe Ländercodes, während Exporte die ausgeschriebenen Ländernamen enthielten, was bei der Rückübertragung („Round-Trip“) von Daten zu Inkonsistenzen führte. Mit dieser Änderung verwenden sowohl Import als auch Export Ländercodes, was die Integration in eigene Systeme vereinfacht.


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